Das kulturelle Highlight und must-see einer Reise nach Myanmar ist die Savannen ähnliche Bagan-Ebene mit seinen sandigen Böden, den Akazien- und Niembäumen, den Palmen und vor allem den über 4000 Pagoden, die weit über die Landschaft verstreut sind.
Die Könige des ersten birmanischen Königreichs haben sich hier hier mit prachtvollen Tempeln und Stupas verewigt. Den Reiz dieser Landschaft machen aber die unzähligen kleinen Tempelchen aus, deren verzierte Zipfel aus den Baumkronen heraus ragen.
Besonders schön ist die Landschaft bei Sonnenauf- und untergang, wenn die Pagoden im orange-goldenen Licht der tiefstehenden Sonne erstrahlen oder im Gegenlicht silhouettenhaft hervortreten.
Mit einem E-Scooter (für 3€/Tag) fuhr ich also direkt nach meiner Ankunft um 5 Uhr morgens auf eine der großen Pagoden um mich mit Johnny und Gustav vom Inle Treck zu treffen und einen ersten, atemberaubenden Eindruck der ins Licht der aufgehenen Sonne getauchten Szenerie zu bekommen.
Untergekommen bin ich im Ostellobello, einem Backpacker Hostel und ein Highlight für sich - neben ordentlichen Zimmern bot es tolle Tagestouren, birmanische Zigarren for free, eine rooftop terrace, Abendprogramm und vor allem einen sozialen Treffpunkt für all die Traveller, die hier meist den längsten Teil ihrer Myanmar Reise verbringen. Ich habe dort alte Weggefährten getroffen und nette neue Leute kennengelernt.
Die Aufgabe der nächsten Tage bestand nun also darin, DEN sunrise/sunset spot zu finden. Dabei wandelte sich jeder Reisende zum Entdecker und ich erkundete unzählige 1000-jährige Tempel, fand geheime Aufgänge und Fledermaus bewohnte Gänge, blieb mal im sandigen Boden stecken oder wurde fast von umherziehenden Kuhherden überrannt. Ich meine ja, den besten Spot ever gefunden zu haben, aber da das einfach jeder behauptet, muss ich meine Meinung dazu diesbezüglich wohl relativieren... Wahrscheinlich ist einfach alles schön! :)
Das Klima ist deutlich wärmer und ich hatte endlich mal drei Tage komplett ohne Regen! Wow! Da es mittags manchmal sogar zu heiß und zu anstrengend war, um Indiana Jones zu spielen, habe ich an einem Tag eine Tagestour zum Mt. Popa gemacht, einem steilen Berg im Umland, auf dessen Spitze ein goldenes Heiligtum trohnt und der von sanften Mönchen und gierigen Makaken bewacht wird.
Alles in allem hat mich Bagan sehr beeindruckt und ich hoffe, dass diese einmalige Landschaft mit seinen sagenhaftenTempeln trotz des künftigem Touristenansturms noch eine Zeit erhalten bleibt.
Schön, dass es dir gut geht und du deine Zeit genießt. Ich finde sehr interessant, was du schreibst und freue mich darüber.
AntwortenLöschenViele Erinnerungen kommen hoch an meine lange nach Südamerika vor fast 40 Jahren.
Lieben Gruß Dieter
wow reine literatur und unwirkliche bilder
AntwortenLöschendie bilder sind wirklich wunderschön! und wohooo die Affen!
AntwortenLöschenDas mit dem E-Scooter ist eine super Idee. Als ich dort war, habe ich meinen eigenen mitgebracht (so einen hier) und bin damit durch die Gegend gedüst. Ist zwar manchmal bisschen gefährlich, wie ich finde, aber das Risiko alle mal wert.
AntwortenLöschenSuper Bilder, echt klasse!
Liebe Grüße,
Jason