Samstag, 14. Oktober 2017

Haus am See

Meine lieben, zunächst einmal muss ich sagen, dass ich euch allen guten Vibrations senden möchte! Das Land ist so toll und ich habe so eine gute Zeit und ich freue mich, dass der eine oder die andere daran teilhaben!

Der Inle See ist ein etwa 7 x 20 km langes, ganz flaches Gewässer. Nur in der Mitte ist offene Wasserfläche, die weiten Uferbereiche sind von Wasserlilien und schwimmenden Gärten überwuchert. Die Bauern bauen hier Gemüse wie Tomaten und Kürbisse direkt auf dem Wasser an, die auf Bambus-Konstruktionen gedeihen und mit Booten geerntet werden oder sie fischen waghalsig von ihren Langbooten aus. Sie wohnen im Wasser auf Stelzenhäusern, die zum Teil über Holzbrücken verbunden sind. Statt Straßen und Autos gibt es Kanäle und Kanus. Hier wird Wäsche gewaschen, gekocht und auch die Post kommt per Boot. Sogar die Tempel sind auf dem Wasser gebaut und die Mönche fahren Boot.

Ich habe eine schöne, dreistündige Bootstour gemacht und mir alles angeschaut. Während es an den Berghängen ringsherum regnete war auf dem See bestes Bootsfahrwetter. Herrlicher Ausflug! Zurück in Nyangshwe habe ich mir mit dem französischen Pärchen vom Treck eine Aromamassage (12€/h) gegönnt, während es draußen anfing wie verrückt zu schütten. Anschließend gab es frischen Fisch aus dem See zum Mittag. Am Abend haben wir dann noch eine kleine Wein Verköstigung auf einem Weingut am Berghang gemacht, bevor es per Nachtbus weiter zum Bagan ging. So langsam fängt alles an sich zu entschleunigen.

Noch eine Sache möchte ich loswerden: bei den vielen abendlichen Gesprächen mit den anderen Europäern und Asiaten muss ich feststellen, dass es uns in Deutschland in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens doch eigentlich ganz schön gut geht, auch wenn wir oft darüber meckern. Seien es Persönlichkeitsrechte, Mietrecht, Kinderbetreuung, Arbeitsrecht und vieles mehr. Und die Deutschen sind leider because of language lazyness mit schlechtem Englisch gesegnet, that's really a pitty!

1 Kommentar:

  1. ich habe deinen bericht gerne gelesen. deine schriftstellerischen fähigkeiten werden immer besser.

    leider kann fast kein deutscher englisch richtig gut. na ja. eine weitere fremdsprache wäre dann reiner luxus...

    ich stimme zu dass es den menschen in deutschland gut geht.


    weiter schöne und ereignisreiche tage

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